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31

Mai

Zensus des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht: Bund bietet Datenhungrigen Futter

Nach zwei Jahren Bearbeitungszeit wurden heute die Ergebnisse des Zensus aus dem Jahr 2011 veröffentlicht. In dem dafür aufgesetzten Onlineportal kann man sich durch die Einzelergebnisse zu den Themen Gebäude, Wohnungen, Demographie, Religion, Migration, Schul- und Berufsbildung und Berufe klicken und auch Excel und CSV-Dateien ziehen – eine Weiterverabeitung in begrenztem Umfang ist also möglich.

Diese erste Volkszählung seit 24 Jahren war politisch längst nicht so umstritten wie die von 1987, auch wenn Datenschützer Einwände hatten. In Zeiten, in denen Facebook & Google über jeden zweiten Bundesbürger wissen, wovon Volkszähler nur träumen können, verursacht eine regelrecht analoge Volkszählung keinen  Schrecken.

Interessant wird sein, welche Folgen die Ergebnisse haben. Sie werden auf jeden Fall Auswirkungen auf den Länderfinanzausgleich haben. Aber auch von Kitabau bis Studienplätze werden jede menge Prognosen darauf beruhen und die politische Landschaft formen. Umso wichtiger ist es, sie mit bestehenden Daten zu kombinieren, hinterfragen und zu bereichern. Damit haben die ersten schon angefangen wie netzpolitik.org berichtet. Auf www.zensuskarte.de haben die Kollegen von OpenDataCity schon die ersten Daten visualisiert – sehr sehenswert, wie man unten sieht.

 


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